"Für die US-Wirtschaft endete es triumphal mit robustem Wachstum, während sich die Emerging Markets eher mäßig entwickelten und Europa nicht wirklich aus der seit 2011 anhaltenden Stagnation heraustreten konnte", sagt CIO Marc Craquelin.
02.02.2015 | 11:13 Uhr
Obwohl Europa politisch nach wie vor im Schlamm festsitzt, erscheint die Anlageregion attraktiv aus Sicht des Aktienmarkts. Nach Monaten auf der Stelle Tretens – ohne nennenswerte Fortschritte bzw. Wachstum weder bei Unternehmensgewinnen noch bei Indizes – haben sich in den letzten Wochen positive Signale für einen besseren Trend in 2015 gezeigt.
Diese Faktoren unterstützen die Aussicht auf ein taktisches Aufholen von europäischen Aktien. Im Lichte einer Rückkehr zu normalen Bewertungslevels legen wir bei Unternehmen besonderes Augenmerk auf die Steigerung des Gewinns pro Aktie.
Für die USA war es ein Rekordjahr: Die exzellente Verfassung der Wirtschaft hat sich bestätigt (+5% Wachstum in Q4 2014) während Indizes Spitzenlevels erreicht haben (+11.4% in 2014 beim S&P500). Dennoch birgt dieses Momentum einige Unsicherheit:
In diesem Szenario ist mit anspruchsvolleren US-Märkten zu rechnen – und auch mit zunehmender Volatilität zu Beginn des Jahres.
Die Emerging Markets befinden sich grundsätzlich nach wie vor im Aufwärtstrend trotz sehr unterschiedlicher Performance. Während Russland einen Einbruch erlebte, profitierte China von den Bemühungen der Regierung, die Konjunktur zu stützen (+58% bei sog. Shanghai A shares). Geringere Preise für Öl unterstützten die Schwergewichte der Emerging Markets, insbesondere Indien, China und die Türkei. Wir sind nach wie vor von einigen Aktien mit Exposure in den Emerging Markets überzeugt, insbesondere von Konsumtiteln.
In 2015 werden wir ein anhaltendes Niedrigzinsumfeld vorfinden, sodass Aktien mehr denn je die richtige Wahl sind!
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