Saudi-Arabien, eines der dominierenden Mitglieder, hat
jedoch unlängst auch die Möglichkeit einer Produktionskürzung in den Raum
gestellt.
Die Opec+, zu der auch Russland gehört, hatte in ihrer
vorherigen Monatssitzung Anfang August beschlossen, das gemeinsame
Tagesproduktionsziel im September um die geringe Menge von 100 000 Barrel (je
159 Liter) anzuheben. Größere Sprünge nach oben seien wegen der extrem
begrenzten Kapazitätsüberschüsse kaum möglich, hieß es.
Zu Ende der vergangenen Handelswoche waren die Ölpreise nach
mehreren Tagen mit Abschlägen wieder gestiegen. Zuvor war Rohöl unter Druck
geraten. Zu den Faktoren für den Abwärtstrend gehörten Sorgen über die globale
Wirtschaft, der Kampf vieler Zentralbanken gegen die Inflation sowie der starke
Dollar, der den in der US-Währung gehandelten Rohstoff für viele
Marktteilnehmer verteuert. Wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine
ist das Preisniveau jedoch weiter deutlich höher als vor dem Konflikt.
Quelle: dpa-AFX
Diesen Beitrag teilen: