Damals hatten die Ölpreise infolge der Terroranschläge am 11.
September 2001 unter Druck gestanden. Auf der Angebotsseite herrscht
aktuell zudem ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, der
die Ölpreise zusätzlich belastet.
Der
Brent-Preis fiel am frühen Montagmorgen um bis zu knapp acht Prozent
auf 23,03 Dollar und konnte sich zuletzt nur etwas erholen auf 23,50
Dollar. Damit gab der Kurs für Brent-Öl seit dem 24. Februar, als die
rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Finanzmärkte voll
erfasst hat, um knapp 60 Prozent nach.
Der Preis für ein Barrel
der amerikanischen Sorte WTI fiel am Montagfrüh um bis zu 7,4 Prozent
auf 19,92 Dollar und rutschte damit wie schon einmal im Corona-Crash
unter die Marke von 20 Dollar. Zuletzt kostete ein WTI-Barrel mit 20,52
Dollar noch gut 4,5 Prozent weniger als am Freitag. Das Minus des
WTI-Preises seit dem Start des Corona-Crashs summiert sich auf etwas
mehr als 60 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
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