Volatilität als Assetklasse erfreut sich jüngster Zeit immer größerer Beliebtheit. Dies liegt vor allem an den hervorragenden Diversifikationseigenschaften auf Portfolioebene (negative Korrelation zum Aktienmarkt). Da aber beispielsweise weder der VIX noch der VSTOXX investierbar sind, müssen Investoren auf Derivate (Futures) ausweichen. Und genau hier liegt das Problem. Denn die Volatilitätsstrukturkurve befindet sich in der Regel im Contango – die Unsicherheit steigt mit der Länge des Prognosezeitraums. Da Future-Kontrakte regelmäßig gerollt werden müssen, um ein konstantes Exposure aufrechtzuerhalten, fallen so, je nach Steilheit der Kurve, kontinuierlich Rollverluste an (negativer Carry). Dass es sich hier um keine „Peanuts“ handelt, zeigt der folgende Chart: