Nach Auffassung der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Citigroup Global Markets
Europe AG Pflichten des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) verletzt. Das Institut
muss daher Geldbußen in Höhe von 12,975 Millionen Euro zahlen.
Hintergrund ist, dass die Citigroup Global Markets Europe AG im Mai 2022 über keine geeigneten Systeme und
Risikokontrollen verfügt habe, „die sicherstellen, dass ihre Handelssysteme
angemessenen Handelsschwellen und - obergrenzen unterliegen“, so die Aufsichtsbehörde.
Zudem hätte das Unternehmen nicht
gewährleistet, „dass die Übermittlung fehlerhafter Aufträge unterblieben.“
„Die Citigroup Global Markets Europe AG
hat ihr Überwachungs- und Verwaltungssystem für den algorithmischen Handel an
die Citigroup Global Markets Limited in London ausgelagert,“ erklärt die BaFin.
„Unabhängig von der Auslagerung bleibt die Citigroup Global Markets Europe AG
für die angemessene Ausgestaltung des Handelssystems verantwortlich. Dieses
hatte einen manuellen Eingabefehler eines dort ansässigen Händlers nicht
erkannt und fehlerhafte Aufträge übermittelt. Dadurch wurde eine Marktstörung
verursacht.“
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