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Insolvenzen nehmen massiv zu

Die Zahl der Firmenpleiten steigt (erstellt mit Adobe KI; Firefly).
Unternehmen

Im ersten Halbjahr 2024 stieg die Zahl der Insolvenzen von registerlich eingetragenen Unternehmen in Deutschland auf 8.019. Dies entspricht einem Anstieg von 29,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung von Dun & Bradstreet.

17.09.2024 | 12:15 Uhr

Unsicherheit sorgt für Insolvenzen

Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit, treibt diesen Anstieg voran und bringt Deutschland an den Rand einer Rezession. Hauptursachen für die steigende Zahl der Insolvenzen sind die anhaltende Krisenlage und die damit verbundenen Zahlungsschwierigkeiten vieler Unternehmen.

Den größten Anstieg der Insolvenzen gab es in Hamburg, Rheinland-Pfalz und Bayern

Die Analyse der Unternehmensinsolvenzen nach Bundesländern macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Hamburg verzeichnete den größten Anstieg mit 44 Prozent, gefolgt von Rheinland-Pfalz (+40,9 Prozent), Bayern (+36,0 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+35,7 Prozent). Auch Baden-Württemberg (+35,1 Prozent), Niedersachsen (+33,8 Prozent) und Hessen (+30,9 Prozent) lagen über dem Bundesdurchschnitt von 29,5 Prozent. Im Gegensatz dazu verzeichnete Bremen einen Rückgang der Insolvenzen um 27 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023.

Massiver Anstieg der Insolvenzen in der Immobilienbranche

Handwerksbetriebe waren am stärksten betroffen, verzeichneten jedoch nur einen moderaten Anstieg von 21,8 Prozent. Die Insolvenzen stiegen bei Immobilienmaklern und -verwaltungen besonders stark um 85,5 Prozent. Ähnlich hoch ist der Anstieg bei Herstellern von Verbrauchsgütern mit 81,7 Prozent. Auch in der Herstellung dauerhafter Güter (+56,1 Prozent) und bei Holdings und Investitionsgesellschaften (+55,7 Prozent) nahm die Zahl der Insolvenzen stark zu. Der Zuwachs war im Maschinenbau (+7,0 Prozent) und Einzelhandel (+9,4 Prozent) hingegen relativ gering. (jk)

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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