Das hohe bereinigte Wachstum von 6,8 Prozent war
ausschlaggebend für diese Entwicklung, auch wenn der Gesamtbetrag aufgrund
geringerer einmaliger Sonderdividenden langsamer (2,4 Prozent) anstieg. Im Vergleich
zu den meisten früheren ersten Quartalen waren die Sonderdividenden immer noch
relativ hoch – der Rückgang in diesem Jahr war lediglich auf eine
außergewöhnlich hohe Zahl im ersten Quartal 2023 zurückzuführen, die nur von
zwei Unternehmen geprägt war.
Weitere Ergebnisse:
- Schweden und Kanada erzielten
Q1-Rekorde und die USA verzeichneten ein Quartals-Allzeithoch
- Europa ohne Großbritannien
wurde durch das schwache Wachstum in der Schweiz und Kürzungen in Dänemark
gebremst, das zweite Quartal dürfte jedoch vielversprechend ausfallen
- Japan verzeichnete weiterhin
ein starkes Wachstum, wobei der schwache Yen die Gesamtsumme in US-Dollar
belastete
- Ein Viertel des weltweiten
Wachstums im ersten Quartal entfiel auf die Banken, die um 12,0 Prozent zulegten, und Sektoren ein Wachstum verzeichneten
- Janus
Hendersons Dividendenprognose für 2024 in Höhe von 1,72 Billionen
US-Dollar bleibt unverändert und entspricht einer Steigerung von insgesamt
3,9 Prozent und einem bereinigten Wachstum von 5,0 Prozent
Tabelle: Dividenden nach Region:
„In Deutschland werden im ersten Quartal meist nur sehr wenige Dividenden ausgeschüttet. Ein zweistelliger Anstieg bei Siemens aufgrund von Rekordgewinnen trug jedoch dazu bei, dass in Deutschland ein bereinigtes Wachstum von 10,3 Prozent erzielt wurde. Die Gesamtsumme fiel im Jahresvergleich niedriger aus, da das erste Quartal 2023 durch den großen Einmaleffekt von Volkswagen nach der Abspaltung von Porsche profitiert hat. Insgesamt zeigt sich auch in Europa ein weiterhin robustes Bild. Allerdings haben einige wenige Großunternehmen erhebliche Dividendenkürzungen angekündigt, darunter der mit hohen Schulden kämpfende Chemiekonzern Bayer“, sagt Daniela Brogt, Head of Sales für Deutschland und Österreich bei Janus Henderson Investors.
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